Informationen zu Traum-Welten

Carsten Schillmann

Inhalt

Traum-Welten
Zur Person
Künstlerischer Werdegang
Ausstellungen
Spirituelle Lebensberatung

Traum-Welten

Jedes Bild hat seine eigene Geschichte.
Doch ich möchte darauf verzichten etwas zu den einzelnen Bildern zu sagen. Dem Betrachter soll Raum gegeben werden, die Bilder auf sich wirken zu lassen.

Allgemein ist zu den Bildern zu sagen, dass sie meine Weltbilder zeigen. Je nach Entwicklungsstand haben sich diese geändert und sie sind weiterhin im Fluss.
Immer mehr wächst die Einsicht, dass alles eins ist, dass alle Grenzen, auf allen Ebenen, Illusion sind.
Allein kommt von All-eins sein mit dem All. Mehr und mehr verstehe ich die Aussage:
"Ich bin in allem und alles ist in mir".

Der Sinn der hinter den doppelt belichteten Bildern steht ist:
Der Mensch ist ein Teil der Natur. In der Doppelbelichtung verschmilzt er mit der Umgebung. Die Illusion der Getrenntheit wird aufgehoben.
Durch 2 Bilder, die ineinander verschmelzen, entsteht ein
3. Bild. Die Dualität wird durch den 3. Teil aufgehoben. Das 3. Bild repräsentiert den Beobachter, der alles mit weichem Blick wahrnimmt und nichts fixiert. Er sieht die gesamte Energie und trennt die einzelnen Bestandteile des Bildes nicht voneinander.

Der Verstand ist ein Teil der Realität.
Dadurch, dass ich beim Betrachten der Bilder nicht sofort erkennen kann, was abgebildet ist, kann der Verstand das Bild nicht gleich in eine Schublade stecken: "Ah, ein Baum!" - Schublade auf, Bild rein, fertig.
Durch die verstandeslastige Interpretation der Dinge geht die Schönheit, die Faszination, das Wunder der Schöpfung, das Staunen, die Sicht des Kindes verloren.
Es gibt sehr viele Bäume auf dieser Welt und keiner ist wie der andere! Wir haben gelernt, mit unserem Blick alles zu fixieren, als würden wir ständig Auto fahren. So sehen wir ständig die einzelnen Dinge, trennen sie von einander. Die Gesamtheit, den Fluss, die Einheit der Dinge sehen wir nicht mehr.
Kein Wunder, dass wir uns als getrennt von den anderen Dingen empfinden.

Das Sich-verlieren im Augenblick kommt hinzu.
Der Spaß an der Freude, wenn ich in der Natur bin.
Wenn ich die Wärme der Sonne und den Wind auf der Haut,
den feuchten Boden und Blätter unter den Füssen spüre.
Beflügelt von meiner Eingebung, ein bestimmtes Bild zu
verwirklichen, schreite ich durch den Wald und vergesse
für einige Augenblicke die Zeit und die Umstände.
Vergangenheit und Zukunft sind dann unwichtig.

Alle Doppelbelichtungen sind direkt vor Ort entstanden.
Kein Produkt eines Computer-Bearbeitungsprogrammes.

Genug der Worte. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
Ich wünsche viel Spaß beim Betrachten der Bilder, ich
würde mich über Anmerkungen von Euch sehr freuen!

Herzlicher Gruß
Carsten Schillmann


Zur Person

  • 1965 in Hannover geboren und aufgewachsen auf einem Bauernhof in Niedersachsen
  • 1983 bis 1986 Ausbildung zum Gärtner in Hitzacker
  • 1994 bis 1996 Ausbildung zum Ergotherapeuten in Bückeburg
  • Seit 1996 in der Jugendhilfe Rischborn in Gifhorn als Gruppenpädagoge tätig, davon bis 2001 mit meiner Lebensgefährtin und vier Jugendlichen in einer Familienwohngruppe
  • Seit 2002 Arbeit in einem Kinderheim mit neun Jugendlichen als Gruppenpädagoge, in dieser Zeit Weiterbildungen zu den Themen: systemische Familientherapie, Arbeit mit mißbrauchten Kindern sowie Gruppenleitung
  • 1990 bis 2005 intensive Arbeit in Selbsterfahrungskursen bei Rüdiger von Roden in Braunschweig: Einzelstunden, Jahresgruppe, Atemgruppe und Ausbildungsgruppe
    Angewandte Methoden:
    Psychoenergetik, Symboldrama, Arbeit im archetypischen Kraftfeld, holotropes Atmen
  • Weitere Seminare:
    Yoga, Shiatsu, Reiki, Massage zur Kopfschmerz- und Migränebehandlung, Aktzeichnen
  • 2008 bis 2009 Ausbildung zum Spirituellen Lebensberater an der Paracelsus-Schule in Braunschweig



Künstlerischer Werdegang

Seit ich einen Stift halten kann, zeichne ich. Zuerst Comicgeschichten, gefolgt von bitterböser Satire bis hin zu Bildern der Hoffnung. Später wurden die Bilder größer und bunte Bilder in Abtönfarbe, öl und Acryl entstanden. Arbeit mit Gips und Ton (figürliches Schnitzen und Formen).
Gegenständliche Bilder mit dem Wunsch der naturgetreuen Darstellung bis hin zur wilden Schmiererei; und Verläufe der Farbe in der Hitze der Sommersonne entstanden. Die einfachste Darstellung meiner Innenwelt gelingt mir aber noch immer mit der Photographie und dort im speziellen mit der Doppelbelichtung.




Ausstellungen

  • 1990 in Lachendorf (Kreis Celle)
  • 1992 im Cafe "Extrem" in Wolfsburg
  • 1999 im Cafe "Speicherhof"in Gifhorn
  • 2000 im Cafe der "Brunsviga" in Braunschweig
  • 2000 bis 2005 Dauerausstellung im Cafe "Flax" in Gifhorn mit wechselnden Bildern
  • 2001 und 2003 Ausstellung im "Saunaland" in Gifhorn
  • 2002 im Cafe "Extrem" in Wolfsburg
  • 2003 im Cafe "Gro-mo" in Göttingen
  • 2003 bis 2005 Dauerausstellung im Cafe "Liro-Dando" in Braunschweig
  • 2005 Teilnahme an der Ausstellung zum Internationalen Frauenbegegnungsfest im Rathaus in Gifhorn
  • 2005 im Cafe "Fritz" in Lüchow
  • 2005 im Gasthaus "Zur Linde" in Groß Oesingen (Kreis Gifhorn)
  • 2009 Teilnahme an der "Kulturellen Landpartie" in Süthen (Wendland)



Spirituelle Lebensberatung

Die Spirituelle Lebensberatung, wie ich sie verstehe, geht von der Annahme aus, daß wir alles in uns haben, was wir brauchen, um glücklich zu sein. Niemand von außen kann mir geben oder sagen, was ich brauche, um glücklich zu werden. Jeder weiß am allerbesten, was er tun muß um glücklich zu werden, wenn er lernt auf die Stimme des eigenen Herzens zu hören. Leider wollen wir dieses zumeist nicht wahr haben. Lieber hören wir auf unseren Verstand, dem wir zum Chef in unserem System erhoben haben, obwohl er eigentlich nur ein Mitglied im inneren Orchester ist. Ich gebe dabei Unterstützung: Das innere Land wieder zu entdecken.

Um Mißverständnissen vorzubeugen, möchte ich anmerken, daß es nach meinen Erfahrungen nicht darum geht, sich einsam als Eremit in eine Höhle zurückzuziehen (obwohl es sicher auch Zeiten gibt in denen dieses hilfreich ist). Der Mensch ist ein Teil der Natur und soll sich und andere lieben und helfen. Es lebe die Gemeinschaft! " Da, wo zwei, drei im Namen des Herren zusammen sind, wird er unter Euch sein".

Wir haben das Göttliche in uns. " Muß Gott lernen Gott zu sein?" Nein. Aber eine positive Disziplin kann helfen, den Samen der Herzensfreude aufgehen zu lassen, in dem Wirrwarr von Gedanken und Emotionen, in die wir uns verstrickt haben.

"Der Weg ist das Ziel" ? wir sind schon angekommen, aber leider merken wir es nicht, weil wir zu beschäftigt damit sind, uns mit unseren Gedanken und Emotionen zu identifizieren. Wenn ich denke, ich habe etwas falsch gemacht, oder ein anderer hat mir etwas angetan, fühle ich mich schlecht. Wieso? Darf ich oder andere keine Fehler machen? Wieso zerstört ein einfacher Gedanke meine innere Selbstzufriedenheit? Umgekehrt fühle ich mich gut, wenn ich einen positiven Gedanken habe oder mir jemand etwas Positives sagt. Auf und ab, wie ein Blatt im Wind, durcheinander geschüttelt von Gedanken und Emotionen.

Was fehlt? Die innere Ruhe. Das Besinnen auf das innere Licht. Vertrauen auf die Güte der Schöpfung. Wieso ist dieses verloren gegangen? Weil wir verlernt haben, auf die Stimme des Herzens zu hören.

Mit herzlichem Gruß
Carsten Schillmann




(Beachten Sie bitte meine Anmerkungen zur Linkhaftung)





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